Veranstaltungsbilder

Nachmittagstreff Öpfelfarm Steinebrunn

Vereinsausflug Dürnten

Gartenfreundinnen kamen voll auf ihre Kosten beim diesjährigen Ausflug der Frauen- und Müttergemeinschaft Appenzell. 60 Frauen nahmen daran teil und erlebten zusammen einen wunderbaren Tag.

(KB) Die Fahrt mit einem Car und einem Kleinbus führte über Gonten, Urnäsch, Schönengrund, über den Ricken bis nach Dürnten. Die von Markus Hirn gesponserten Kaffees und Gipfeli fanden dankbare Abnehmerinnen und stärkten für den bevorstehenden, erlebnisreichen Tag.
Ein Mekka für Gartenfreunde
Das erste Etappenziel war das Gartencenter Meier in Dürnten. Das Familienunternehmen existiert seit 1894 und ist ein Treffpunkt für Gartenliebhaber. Die Appenzellerinnen erhielten einen interessanten Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Gärtnereiunternehmen der Schweiz. Der Einblick in das traditionelle Gärtnerhandwerk, die Logistik, Warenpräsentation, Detailhandelsstruktur und die innovative Umwelttechnik bis hin zum unterirdischen Bewässerungs- und Filtersystem beeindruckte.
Im Gartencenter gibt es über 2'500 Sorten Blüten-, Polster- und Grossstauden, Saisonflor, Rosen, Kräuter, Gemüse, Obst-, Beeren- und Nadelhölzer sowie dekorative Zimmerpflanzen. Ein Grossteil des Sortiments wird selbst kultiviert. Die Mitglieder der FMG Appenzell nutzten die zur Verfügung stehende Zeit zum Staunen und Stöbern und natürlich auch zum Einkaufen.

Rundwanderung genossen
Die Reise ging weiter zum Lützelsee im Zürcher Oberland. Bei Hombrechtikon stand eine gemütliche Rundwanderung um den See auf dem Programm. Die Region ist ein renaturiertes Flachmoor mit seltenen Pflanzen, das auch ein Paradies für Störche ist. Hier siedeln sich auch unzählige andere Vögel an. Die Frauen genossen das wunderbare Sommerwetter, den herrlichen Ausblick über das glitzernde Wasser und das hügelige Gelände. Sie flanierten am Weiler Lutikon mit den schönen Riegelhäusern vorbei. Zwischendurch legten sie einen Halt für erfrischende Getränke und Glace ein.
Und schon ging die Fahrt wieder in Richtung Appenzell. Am Vesper wurde in Rapperswil eine Rast eingelegt, welche die Frauen für einen Spaziergang und nochmals für eine Stärkung nutzten.

Vollmondwanderig zom Höche Heschbeg

E Vollmondwanderig tuet d'FMG am 16. Mai dörifüere,
mitenand gmüetlich in Höche Heschbeg uni marschiere.
14 Fraue besammlid sich bim Sammelplatz,
so gets denn au de eint ode ande Schwatz.
Zwüschedini wet aghalte ode di schö Ussicht gnosse,
Richtig Gäbris hets wie us Chöble gosse.
Dobe acho, d' Wetschaft isch fascht voll,
abe me hend jo reserviert, so toll!
Dei unilaufe get scho echli Doscht,
en Tee, Wasser, Bier ode en Lutz, je noch Loscht.
Zmol isch e Owetterwarnig cho, so hemme ös uf de Heeweeg gmacht,
schliesslich isch au scho gsee dunkligi Nacht.
Gad de Moo isch nüd vöri choo,
defö hend ös d'Blitz vo de Omgebig stuune loo!
Isch ganz en schöne Alass gsee,
i freu mi uf de nöchscht ....Juhee!

Daniela Zwingli

Hauptversammlung 2022

Die Freude, dass die Hauptversammlung dieses Jahr wieder physisch und im gewohnten Rahmen durchgeführt werden konnte, war spürbar, sowohl im Vorstand als auch bei den Mitgliedern.
Um Punkt 19.30 Uhr eröffnete Präsidentin Daniela Zwingli die Hauptversammlung. Gemäss dem Jahresmotto «Bewegt» des katholischen Frauenbundes St. Gallen/Appenzell wolle auch der Vorstand der FMG Appenzell in Bewegung bleiben, vieles bewegen, abenteuerlustig sein und vielleicht auch einmal neue Wege gehen. «Me gend ös alli Müeh und hoffid, e beweged eu mit», so die abtretende Präsidentin.
Das Vereinsjahr sei auch 2021 von Covid19 begleitet gewesen. In Zeiten, in denen Abstand unabdinglich war, seien Kreativität und Flexibilität gefragt gewesen. «So startete das Jahr 2021, wie das 2020 geendet hatte: herausfordernd», umschrieb es Daniela Zwingli. Das galt für die FMG und auch für die Famidea, deren Präsidentin Bea Koller-Manser das vergangene Jahr ebenfalls Revue passieren liess. Nach Abwägung von Kosten, Nutzen und Aufwand hat sich der FMG-Vorstand entschlossen, die Kinderkleider- , Sportartikel- und Spielsachenbörse aus dem Jahresprogramm zu streichen.
Nach dem angekündigten Rücktritt von Daniela Zwingli nach sieben Jahren als Präsidentin, ging der Vorstand auf die Suche nach einer Nachfolgerin. Zur Verfügung stellte sich die bald 52-jährige Luzia Koch aus Steinegg. Sie wurde mit Applaus gewählt.
Für einen beschwingten Auftakt sorgte die Jugendmusik Appenzell, welche die Frauen ab 17 Uhr mit einem Ständchen begrüssten. Als Schätzfrage galt es die Anzahl Fenster im Kloster Maria der Engel zu erraten. Es sind 216 Fenster, welche die freiwilligen Helferinnen und Helfer jeden Frühling putzen. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Philipp Langenegger aus Urnäsch, der die Lachmuskeln des Publikums zünftig strapazierte.

Fraue-Zmorge 2022

Die FMG lud am Samstagvormittag zum ersten Fraue-Zmorge ein. Rund sechzig Frauen kamen ins Hotel Hecht. Neben dem gemeinsamen Frühstück stand das Referat von Monica Schori «Der Abwasch kann warten … das Leben nicht!» im Zentrum. An diesem Samstagvormittag war im Hotel Hecht richtig zu spüren, die Freude darüber, endlich wieder zusammenzukommen und sich auszutauschen. Die Gespräche unter den rund sechzig Frauen waren angeregt, es herrschte eine wohltuende Stimmung. «Herzlich Wöllkomm!» stand auf der kreativen Tischdekoration geschrieben. Ein Willkommen, dass sowohl von den organisierenden Frauen als auch den Besucherinnen nach der langen Durststrecke so geschätzt wurde.
«Der Abwasch kann warten … das Leben nicht!», war das Thema der Referentin Monica Schori. In ihrem Berufsalltag berät, fordert und vernetzt Monica Schori. Sie weiss wovon sie spricht, wenn es darum geht, gewohnte Alltagsroutinen zu hinterfragen. Sie weiss um den Wandel im Leben, um Veränderungen, ihren Chancen und Möglichkeiten. Das Leben verändert sich, es gibt verschiedene Phasen. Gerade beim Übergang in einen anderen Lebenszyklus könne schleichend Unzufriedenheit aufkommen. «Ich weiss, wie Gewohnheiten und Überzeugen unseren Alltag strukturieren, ob wir wollen oder nicht», war ihre Einstiegsbotschaft. Und mit Blick auf das Referatsthema sagte sie mit schelmischem Blick: «Ich gehe nie ins Bett, wenn der Abwasch nicht gemacht ist.» Der Mensch hat verschiedene Rollen. Es besteht die Gefahr, sich am eigenen Idealbild zu erschöpfen und sich selbst zu überfordern. Sie riet, gewisse Verhaltensmuster zu hinterfragen: «Was ist mir wichtig? Weil ich es für wichtig erachte oder weil ich denke, dass andere es von mir erwarten? Oder sind gewisse Pflichten wirklich so wichtig, wie sie manchmal scheinen?» Hinderlich können auch die innerlichen Antreiber sein: «Sei immer perfekt, mach immer schnell, streng dich an.» Schori motivierte zum Mut zur Lücke, ab und zu die eigenen Regeln ausser Kraft zu lassen und sich etwas zu gönnen. Sich zu hinterfragen, was etwas lockerer angegangen werden könnte. «Ausruhen heisst nicht stehenbleiben», so Schori. Mutig sein, etwas zu wagen und sich weiterzuentwickeln. Wer den Mut hat, sich zu verändern, müsse sich auch von den – wie es Schori nennt – Energievampiren in Acht nehmen. Deren Argumente, das wird nie funktionieren oder das haben wir schon immer so gemacht, sind bekannt. Zum Schluss des lebendigen und amüsanten Referates sagte Monica Schori: «Wir sind uns alle einig, eine gewisse Ordnung muss herrschen. Doch stellen wir uns vor, die Betten würden einmal nicht gemacht oder der Boden nicht aufgenommen. Was würde passieren?» Der Vortrag von Monica Schori war entlarvend, pointiert und gefühlvoll. Sie brachte es auf den Punkt. Mit feinen Klaviertönen musikalisch umrahmt wurde der Anlass von Joëlle Büchler.

Nachmittagstreff Appenzeller Alpenbitter

Bei einem geführten Rundgang durch die neu gestaltete Produktionsstätte erlebten rund 20 interessierte Frauen die Kräuterwelt mit allen Sinnen und kamen dem gut gehüteten Geheimnis des Orginalrezeptes des Appenzeller Alpenbitters etwas näher. Wir erfuhren vieles über den Anbau und die Verarbeitung der 42 Kräuter, ihren Weg bis in die Flasche, die Herstellung verschiedener Spirituosen und den Familienbetrieb. Natürlich durfte im Anschluss an die Besichtigung eine Degustation der verschiedener Spezialitäten und neune Produkten nicht fehlen.

Nachmittagstreff Führung Himmleze

Bei einer spannenden Führung in der Pfarrkirche bekamen einige Frauen Einblick in die "Himmleze", dem Estrich des Moritz. Im einst sogar als Munitionslager gebrauchten Dachstock wurden 2018/2019 in mühsamer Arbeit Kultgegenstände jeglicher Art geordnet, entstaubt, geputzt und inventarisiert. So gibt es Heiligenfiguren, Bildwerke, Leichenwagen, Chorgitter, Altaraufsatz, Kerzenständer, Schlüssel, Teile des Zifferblattes der Kirchenuhr und vieles mehr zu bestaunen. Übrigens: Einen Einblick in die Sammlung bietet die Homepage: www.himmleze.ch

Ahorngottesdienst

Ausflug Verenaschlucht / Solothurn

Bei schönem Wetter mit angenehm herbstlichen Temperaturen ging die Fahrt Richtung Nordwestschweiz beizeiten los. Nach zügiger Carfahrt mit wenig Stau durch die Baustellen vor Winterthur machte die gesprächige Frauenschar Zwischenhalt bei einem feinen Kaffee und Gipfeli im Gasthaus Ochsen in Lupfig. Nach kurzer Weiterfahrt war das erste Ziel erreicht. Der gemütliche Spaziergang entlang eines plätschernden Bächleins durch die idyllische Verenaschlucht und die Einsiedelei mit dem Eremitenhäuschen, der Magdalenengrotte und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Martins- und Verenakappelle beeindruckten sehr. Dank herrlichem Wetter konnte das fein zubereitete Mittagessen im lauschigen Garten des nahegelegenen Restaurants Kreuzen unter einem uralten, schattenspendenden Lebensbaum serviert werden. Der unter Heimatschutz stehende Garten bestückt mit riesigen, teils exotischen Bäumen lud zum gemütlichen Verweilen ein. Am Nachmittag stand eine Expressführung durch die barocke Altstadt von Solothurn auf dem Programm. Während einer  knappen Stunde führten zwei kompetente Frauen an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei durch die malerische, charmante Altstadt.  So gab es in der " Ambassadorenstadt" viele historische Bauten wie die imposante St. Ursenkathedrale, die Jesuitenkirche, den Zeitglockenturm , geschichtsträchtige Brunnen und den "Märetplatz" zu bestaunen. Auf der Heimfahrt chauffierte uns Markus Hirn durch die herrliche Landschaft mit Sonnenblumen-, Mais- und Getreidefeldern Richtung Tössegg, der Einmündung der Töss in den Rhein. In der romantisch in die Natur eingebetteten Gartenwirtschaft mit Blick auf den Rhein konnten die zufriedenen Frauen ihre Seele bei einem leckeren Nussgipfel oder einem feinen Glace ein letztes mal baumeln lassen, bevor es zurück in die Heimat ging.

Nachmittagstreff bei Mia's Fischzucht

Ausflug Insel Mainau

Der Vereinsausflug der Frauen- und Müttergemeinschaft führte auf die Insel Mainau.

Die Organisation des Vereinsausflugs gestaltete sich in diesem Jahr schwierig. Man musste feststellen, dass der kleine Coronawurm überall drinsteckt. Führungen mit mehreren Menschen sind schwer zu buchen, Abstandsregeln müssen eingehalten werden können und Schutzmasken sind vielerorts Pflicht und dazu noch die Frage: «Will überhaupt jemand mitkommen?»
Doch diese Angst erwies sich als unbegründet, als Ende August gut 40 Frauen die Reise durch den Thurgau nach Scherzingen unter die Füsse, respektive die Räder nahmen. Da warteten Muntermacher in Form von Kaffee und Gipfeli auf die Reisegruppe. Angekommen auf der Insel Mainau wurden die Appenzeller Frauen durch die Allee mit den 70-jährigen imposanten Mammutbäumen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Insel geführt. Wer schon lange nicht mehr hier zu Besuch war, musste feststellen, dass sich die Gestaltung der 45 Hektaren grossen Blumeninsel in den letzten Jahren sehr verändert hat. Waren früher während dieser Jahreszeit vor allem Dahlien zu bestaunen, prägt heute eine enorme Pflanzenvielfalt das Bild. Riesige Blumenrabatten erscheinen in verschiedenen Farbnuancen. Mal sind es Lila-, Weiss-Blautöne, dann wieder ergibt sich ein Spiel aus den Farben Gelb, Orange, Rot, die die Besucher ins Staunen zu setzen vermögen. Wasserspiele setzen besondere Akzente. Der Rosengarten in seiner Farbenpracht bietet nicht nur was für’s Auge, sondern regt durch seinen herrlichen Duft auch den Geruchssinn an. Der Anblick der üppig behangenen Pergola hätten den Präses der FMG bestimmt nachdenklich gestimmt?!
Graf Lennart Bernadotte und seine Frau Sophia retteten den Park vor seiner Verwilderung und machten ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem Tod des Grafenpaares sind nun ihre fünf Kinder bestrebt, die Philosophie ihrer Eltern weiterzuführen und die Insel Mainau als eine Oase der Naturschönheiten zu erhalten und zu erneuern.
Nach dem Mittagessen, wie befohlen mit Abstand, ging die Reise weiter auf die Insel Reichenau, die vor allem für ihren Gemüseanbau bekannt ist. Von ihrem höchsten Punkt aus bietet sich ein prächtiger Ausblick über die Region rund um den Bodensee. Bei einem erfrischenden Drink im Hafenrestaurant wurde der Gemütlichkeit Rechnung getragen. Petrus meinte es an diesem Tag wirklich gut mit den Frauen und machte die Schifffahrt nach Kreuzlingen im Glanz der Abendsonne zu einem unvergesslichen Erlebnis und zu einem würdigen Abschluss dieses erholsamen Ausfluges.